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Entlarve deine eigenen Lügen

Deine Identität in Christus finden

In diesem Beitrag vertiefen wir ein Thema, das mir ganz besonders am Herzen liegt - unsere Identität in Christus. Passend dazu siehst du unten ein Bild meiner Lieblingstasse – dazu aber später mehr:


Jetzt ist es an der Zeit, tief in die Frage einzutauchen: Was prägt unsere Identität, und wer hat eigentlich das Recht, uns zu sagen, wer wir wirklich sind?


Wir werden in unserem Leben von unterschiedlichsten Seiten be- und teilweise auch verurteilt. Von Freunden, Lehrpersonen, Arbeitskollegen – ja sogar von der eigenen Familie. Doch dürfen diese Urteile unsere Identität prägen?


Die Metamorphose eines Christen

Sich selbst als Christ zu bezeichnen ist erst der Anfang einer Identität in Christus - doch wir sollen nicht bei diesem ersten Schritt stehen bleiben.

Der Weg eines wiedergeborenen Christen ist eine Metamorphose, ein innerer und teilweises sogar äusserer Veränderungsprozess, den wir durchlaufen dürfen.


Die Bezeichnung Metamorphose stammt übrigens aus der Zoologie und beschreibt die Umwandlung einer Larvenform zum sogenannten Adultstadium – also dem erwachsenen Tier.



In der Bibel finden wir mehrere Geschichten von Menschen, die eine solche Metamorphose durchlebt haben. Denken wir z.B. an die Verwandlung des Saulus zum Paulus. Saulus wurde nicht nur im Geist, sondern auch am Körper erneuert – als Gott ihm die Schuppen von den Augen nahm.


Er erlebte also eine vollkommene Metamorphose – an Körper und Geist. Die grösste Auswirkung hatte die Verwandlung allerdings auf sein Handeln. Vom Christen-Verfolger wurde er zu einem der grössten Evangelisten der Geschichte.


Bleib nicht wie viele Christen in der Namens-Christ-Phase stecken, sondern durchlaufe die Metamorphose, den Veränderungsprozess von innen nach außen.

Welche Meinungen formen deine Identität?

So oft hören wir die Meinungen anderer - ihre Gedanken über uns beeinflussen unsere eigene Wahrnehmung. Von Kindesbeinen an werden wir von den Stimmen unserer Eltern, Lehrer und Freunde geprägt. Doch nicht alles, was wir hören, entspricht der Wahrheit. Manche dieser Meinungen sind Trugschlüsse, die wir im Laufe der Zeit entlarven und durch Gottes Wahrheit ersetzen dürfen.


Bitte Gott darum, dass er dir seine Gedanken über dich und dein Leben zeigt. Denn seine Gedanken sind gut und voller Liebe für dich.


Gott sieht dich anders

In meinem eigenen Leben habe ich festgestellt, dass Gott mich oft ganz anders sieht, als ich mich selbst sehe. Und genau hier dürfen wir lernen, unser Denken neu zu programmieren. Durch den himmlischen Vater können wir eine neue, wahre Identität bekommen. Und genau wie auf meiner geliebten Tasse, stehen da Aussagen wie "Ich bin seine Freude", "Ich bin heilig", "Ich bin einzigartig", "Ich bin für gerecht erklärt" – Worte, die zeigen, wie unser Vater im Himmel uns sieht.


  • "Ich bin seine Freude"

  • "Ich bin heilig"

  • "Ich bin einzigartig"

  • "Ich bin für gerecht erklärt"



Der Kleiderwechsel: Altes ablegen, Neues anziehen

Ein zentraler Punkt ist der "Kleiderwechsel", von dem die Bibel in Epheser 4, 22-24 spricht. Wir sollen das alte Leben wie alte Kleider ablegen, unser Denken verändern und das neue Leben wie neue Kleider anziehen - ein aktiver Prozess. Und in Römer 12, 2 werden wir dazu ermutigt, nach den Maßstäben Gottes und nicht der Welt unser Denken neu auszurichten.




Der Begriff Metamorphose wird auch in Römer genutzt, um diese Transformation zu umschreiben, ähnlich wie eine Raupe zum wunderschönen Schmetterling wird. Es ist ein schrittweiser, innerlicher Vorgang, für den wir uns bewusst entscheiden können.


Ihr sollt euer altes Leben wie alte Kleider ablegen. Folgt nicht mehr euren Leidenschaften, die euch in die Irre führen und euch zerstören. Lasst euch in eurem Denken verändern und euch innerlich ganz neu ausrichten. Zieht das neue Leben an, wie ihr neue Kleider anzieht. Ihr seid nun zu neuen Menschen geworden, die Gott selbst nach seinem Bild geschaffen hat. Jeder soll erkennen, dass ihr jetzt zu Gott gehört und so lebt, wie es ihm gefällt. Epheser 4:22-24 Hoffnung für alle (HFA)

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.Römer 12:2 Hoffnung für alle (HFA)

Lügen enttarnen, Wahrheiten entdecken

Ein wichtiger Aspekt ist der Umgang mit Lügen und der Ersatz durch biblische Wahrheiten. Lügen über uns selbst, über Gott und andere können unsere Identität ins Wanken bringen. Diese gilt es zu entlarven und sie durch Gottes Wahrheiten zu ersetzen.


Hier einige Beispiele für gängige Lügen und die entsprechenden Wahrheiten der Bibel zu:


Lüge: Ich bin nicht würdig in die Gegenwart Gottes zu kommen.

Wahrheit: Durch Jesus haben wir freien Zutritt zu Gott (Epheser 3,12).


Lüge: Ich habe Angst vor Gott, weil er böse auf mich sein könnte.

Wahrheit: Wir haben keinen Geist der Furcht empfangen, sondern der

Annahme (Römer 8,15).


Lüge: Ich bin nicht einzigartig oder wunderbar gemacht.

Wahrheit: Ich bin einzigartig und wunderbar gemacht (Psalm 139,13).


Übe dich in der Wahrheit

Nimm dir Zeit, in die Gegenwart Gottes zu kommen, um mögliche Lügen zu erkennen. Schreib diese nieder, lass Platz und bitte Gott um die Wahrheit. Notiere die Wahrheiten neben den Lügen und wiederhole sie laut, damit sie sich in deinem Herzen verankern.

 

Die Angriffe auf deine Identität

Selbst Jesus wurde in seiner Identität angegriffen, als er in der Wüste vom Teufel in Versuchung geführt wurde. Auch wir werden oft auf ähnliche Weise in unseren Gedanken und Gefühlen angegriffen. Auch hier können wir von Jesus und seinem Vorbild lernen.


Er hat sich von den Versuchungen des Teufels nicht beeindrucken – und auch nicht verunsichern lassen. Vielmehr hat er sich auf das Berufen – was ganz nah an seinem Herzen war – auf Gottes Wort. Gegen Gottes Wort ist der Teufel machtlos – denn es ist der Ursprung der Wahrheit.


Lügen können kurzfristig die Wahrheit verdecken oder verschleiern – aber keine Lüge der Welt kann langfristig die Wahrheit besiegen. Sei dir bewusst, dass du auf der Seite der Wahrheit stehst – und keine Lüge der Welt Gottes Liebe zu dir ändern kann. Verankere deine Identität in Gottes Wort so dass du für Zeiten der Versuchung gewappnet bist.


Die Wichtigkeit des Wortes

Wie die Raupe, die sich satt isst bevor sie zum Schmetterling wird, so sollen auch wir uns mit Gottes Wort sättigen. Auch wenn wir die Veränderung zunächst nicht wahrnehmen, im Laufe der Zeit werden wir von innen heraus verändert – vor allem in unserem Denken. Diese Verwandlung ist oft der Anfang zu einem neuen Leben – denn durch dein neues Denken, wir auch dein Handeln und schlussendlich dein ganzes Sein verwandelt.




Mach dich auf den Weg!

Tritt in diesen Prozess der Metamorphose ein, entdecke immer mehr biblische Wahrheiten für dein Leben. Bleibe beharrlich, und du wirst feststellen, wie Gottes Wahrheiten dich von innen heraus verändern.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat dich inspiriert und ermutigt, deine Identität in Jesus zu suchen.  


Tschüss und bis zum nächsten Mal!


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