Warum werden manche Gebete erhört und andere nicht?

Wie erhalte ich Gebetserhörungen?

Hast du dich schon mal gefragt, weshalb mache Gebete erhört werden und andere scheinen nur bis zur Zimmerdecke zu gelangen?

Es gibt tatsächlich deutliche Hinweise in der Bibel die uns aufzeigen, weshalb dem so ist. Bleib dran, am Ende dieses Videos wirst du mehr darüber wissen, wie du beten kannst so, dass deine Gebete öfters erhört werden.

In Johannes 15,7 heisst es z.B:

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.

Schön wär‘s denkst du vielleicht, bei mir funktioniert das nicht.

Der springende Punkt bei diesem Vers ist sehr wahrscheinlich die Bedingung, die an die Verheissung geknüpft ist. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben dann..."

Ich glaube nicht, dass ich diesen Vers in seiner ganzen Fülle erfasst habe, aber ich kann dir doch ein paar Hinweise geben wie wir in Jesus bleiben und seine Worte in uns bleiben und dann werden auch deine Gebete öfters nicht nur bis zur Zimmerdecke gehen.

Die Frage, die sich stellt, ist, wie beten wir? Sicher es gibt viele verschiedene Gebetsformen und die haben alle ihre Berechtigung. Dennoch denke ich, dass wir zu oft – theologisch gesprochen mit dem alten Menschen dem Alten Adam beten und nicht aus dem erneuten Menschen. Der alte Mensch betet gemäss seinen Wünschen und seinen Anliegen, der neue Mensch betet im Willen Gottes. Deshalb sagt ja Jesus „wenn ich in euch bleibe“ dann nämlich betet der neue Mensch.

Doch mit dem neuen Menschen beten ist manchmal gar nicht so einfach. Der Reformator Martin Luther hat treffend gesagt:

„Der alte Adam in uns soll ersäuft werden. Nimm dich aber in acht, das Aas kann schwimmen! “

Luther hatte eine Gabe Dinge knackig auf den Punkt zu bringen.

Zudem glaube ich, nur oben im Himmel kannst du Gebetserhörungen abholen!

Damit meine ich, dass deine Gebete durch die Decke gehen nach oben gehen müssen. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Gebete sprichwörtlich an deiner Zimmerdecke kleben bleiben dann beginne mit Danken und dann gehe über ins Loben sowie es König David in Psalm 103 gemacht hat. Hier finden wir einen der Schlüssel für erfolgreiches Gebet. Lesen wir:

Psalm 103 1-5

Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! 2 Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten! 3 Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. 4 Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen. 5 Der mit Gutem sättigt dein Leben.

Hier finden wir also bereits Anhaltspunkte wie wir mit dem neuen Menschen also wie wir mit erneuertem Geist beten können.

Ein Punkt ist, dass wir als Menschen vergesslich sind oder dazu neigen in alte Muster zu verfallen, jammern, nörgeln oder einfach unsere Wunschliste ausbeten.

Das sind selten die Gebete, die die unsichtbare Welt in Bewegung versetzen.

Schauen wir also welchen Schlüssel wir in diesen Psalm-Versen finden:

„Lobe den Herrn meine Seele (Psyche) und vergiss nicht was er dir Gutes getan hat."

David fordert seine Seele, seine Psyche, also sich selber auf, den Herrn zu loben. Dies ist besonders dann wichtig, wenn uns eben nicht danach zu Mute ist. Wir sollen also uns selber auffordern «Lobe den Herrn meine Psyche» könnte man auch sagen, auch dann wenn unsere Psyche gar keine Lust dazu hat. Dieser Akt ist wichtig, denn er wird eine notwenige innere veränderte Gebetshaltung herbeiführen. Es ist der Einstieg in eine andere Gebetshaltung, der Einstieg in die Gebetshaltung des Neuen Menschen, nicht jene des alten Adams.

Dann neigen wir, also unsere Psyche zur Vergesslichkeit. Genau deshalb fordert uns der Psalm auch auf uns an die guten Dinge, die Gott in unserem Leben schon getan hat zu erinnern. Der alte Mensch neigt zur Vergesslichkeit, deshalb heisst es:

„Lobe den Herrn meine Seele (Psyche) und vergiss nicht was er dir Gutes getan hat."

Hast du vergessen, was der Herr dir Gutes getan hat? Wie es in dem Psalm heisst, dann nimm dir Zeit darüber nachzudenken und schreibe es eventuell sogar auf. Mach dir eine Liste, eine Dankes-Liste.

Es lohnt sich wirklich eine solche Liste zu führen oder einfach mal länger darüber nachzudenken, was der Herr dir Gutes getan hat. Es heisst ja nicht umsonst, vergiss nicht!

Offensichtlich hat der Schreiber des Psalms realisiert, dass wir als Menschen oft vergessen, was der Herr uns Gutes getan hat und uns deshalb daran erinnern müssen.

Stichworte reichen aus, schreib sie auf ein Blatt und bitte den Heiligen Geist zusätzlich, dass er dir hilft, dich an alles Gute, dass er in der Vergangenheit getan hat, zu erinnern. Plötzlich wirst du bemerken, wie die Liste sich zu füllen beginnt.

Dies ist besonders hilfreich an Tagen, an denen du eigentlich denkst, alles ist grau, dunkel und trüb. An solchen Tagen kann es echt hilfreich sein, wenn du dir schon mal Zeit genommen hast, um eine solche Liste mit Notizen zu führen. Du kannst sie nämlich immer wieder hervornehmen, und lesen, was du aufgeschrieben hast. Ziemlich sicher hast du an trüben Tagen die Hälfte von dem, was auf der Dankes-Liste steht nicht mehr präsent, also vergessen.

Wenn du möchtest kannst du jetzt das Video stoppen, ein Blatt Papier holen und Jesus bitten, dich an alle guten Dinge zu erinnern, die er in deinem Leben schon getan hat und danach geht es weiter mit dem Thema «wie erhalte ich Gebetserhörungen»

Ich beginne meine Gebete oft mit Danken. Ich konzentriere mich und versuche mich daran zu erinnern, was Gott alles Gute getan hat. Das ist wie das Drehen des Zündschlüssels im Auto, erst dann beginnt der Motor zu laufen. Oft gehe ich danach ins Loben über, denn es heisst:

Danken schützt vor Wanken und Loben hebt nach oben.

Und nach oben wollen wir ja mit unseren Gebeten. Oft beginne ich dann zu realisieren, dass in meinem Geist Glauben aufsteigt, eben deshalb, weil ich mich daran erinnert habe, was Gott schon alles Gutes getan hat und beginne zu glauben, dass er dies auch gerne wieder tun wird. Es steigt sozusagen Glaube für Gebetserhörungen in meinem Herzen auf, und das ist notwendig, denn es heisst: ohne Glauben aber ist es unmöglich Gott zu gefallen. Wir gefallen Gott also wenn wir Glauben in unserem Herzen entwickeln und der kommt über die Schritte des Dankens und Lobens.

Aber auch dann, wenn ich beginne diesen Glauben für mehr zu spüren bete ich nicht einfach eine Wunschliste durch, sondern versuche im hörenden Gebet zu spüren für was der Heilige Geist beten möchte, worauf er jetzt gerade den Focus legt. Oder ich beginne zu proklamieren, was ich vom Herrn schon zugesprochen bekommen habe.

Dann wird der Heilige Geist und sogar auch Engel aktiv, um die vom neuen Menschen formulierten Gebete in Existenz zu bringen. Dann wird die unsichtbare Welt aktiv.

Der neue Mensch in dir wird anders beten als der alte Mensch!!

Zu oft beten wir noch Jesus gib mir dies oder das dann mach ich jenes. Aber das ist die falsche Reihenfolge. Jesus erwartet von uns zu glauben, dass er uns alles gibt was uns guttut und was wir brauchen, wenn wir im Glauben beginnen das zu tun, was er in uns tun will. Was will der neue Mensch mit Jesus tun, nicht was will der alte Mensch.

Achte dich also drauf beim Beten ob der alte Mensch oder der neue Mensch am Beten ist. Deshalb ist es so hilfreich mit danken und dann mit Loben zu beginnen, das ersäuft den alten Adam in uns dann können wir beginnen in seinem Willen zu beten, dann wirst du merken, dass sich deine Gebete verändern und Glauben in deinem Herzen aufsteigt und die Gebete nicht mehr nur bis zur Zimmerdecke gehen.

Es ist auch hilfreich dies alles laut auszusprechen, denn das gesprochene Gebet hat oft mehr Kraft.

Das Wort Gottes gehört in deinen Mund. Es ist spannend zu realisieren, dass ausgesprochene Gebete auf unsere Seele und unser Herz und dann auch auf unseren Geist und unseren Glauben eine andere Wirkung haben als nur gedachte Gebete. Ich empfehle dir deshalb, wenn immer möglich, deine Gebete auszusprechen.

Deine Hoffnung und dein Glaube wird dadurch wachsen, deine Seele muss das ausgesprochene Wort hören, denn es heisst der Glaube kommt durch das Hören. Römer 10,17

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