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10 Gründe, weshalb Prophetien nicht in Erfüllung gehen


Heute nehmen wir uns ein wirklich spannendes Thema vor. Wir befassen uns nämlich mit zehn Gründen, warum prophetische Worte oder Prophetien manchmal nicht in Erfüllung gehen. Wir wünschen dir, dass du durch diesen Beitrag ermutigt wirst - und in Zukunft besser einordnen kannst, wieso Prophetien nicht immer in Erfüllung gehen.


1.  Missverständnis vom Konzept «Körper, Seele und Geist»

Der Mensch besteht aus Körper, Seele und Geist. Körper und Seele hängen offensichtlich stark zusammen, aber was unsere westlich geprägte Kultur oft ausblendet, ist die Existenz und Relevanz des Geistes – also des übernatürlichen Teils unseres Seins.


"Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten." (Johannes 4:24)

Das bedeutet, wenn Gott uns erschaffen hat, und zwar in seinem Ebenbild, dann hat das wenig mit physischen Merkmalen zu tun – wir sind also nicht deshalb göttliche Ebenbilder, weil wir Haare auf dem Kopf haben oder nicht. Nein, es geht darum, dass wir, wie Gott, geistig sind. Klingt abgehoben? Vielleicht, aber behaltet diese Idee im Hinterkopf, während wir die nächsten Abschnitte durchgehen.


Prophetien bestehen üblicherweise aus drei Teilen:

  • Offenbarung

  • Interpretation

  • und Umsetzung.


Wenn irgendwo in diesem Prozess ein Fehler passiert, zum Beispiel auf der Ebene der Offenbarung oder Interpretation oder im praktischen Handeln, dann kann das Ergebnis schnell mal von dem abweichen, was eigentlich Gottes Plan war.

  

Der Heilige Geist spricht zu uns über den Kanal «Geist». In der Praxis ist es allerdings nicht immer einfach – die Kanäle Geist und Seele zu unterscheiden. Eindrücke kannst du auch über deinen Verstand oder deine Gefühle empfangen – dabei handelt es sich jedoch nicht unbedingt um das Reden vom Heiligen Geist.


2.  Falsche Interpretation


Nicht jede Prophetie enthält eine klare Aufforderung wie z.B. «ruf deine Freundin an – ihr geht’s nicht gut». Wer versucht Eindrücke oder Träume mit rein logischem Verstand ohne Rückfrage beim Heiligen Geist zu interpretieren, läuft Gefahr, komplett danebenzuliegen. Das Beispiel von Josef und seinen Traumdeutungen in Ägypten zeigt, wie wichtig exakte Interpretationen und daraus folgende Handlungen sind – nur durch dieses Verständnis konnte in Ägypten eine massive Hungersnot verhindert werden.


Mehr zu Josef und der Traumdeutung findest du im 1. Buch Mose: https://www.bibleserver.com/EU/1.Mose40


3.  Fehlende Umsetzung – wenn dein Handeln gefragt ist!


Ein weiterer Knackpunkt: Du trägst deinen Teil zur Erfüllung der Prophetie nicht bei. Prophetie ist kein Selbstläufer. Wenn dir also prophezeit wird, dass du die Gabe der Heilung hast, dann – na klar – fang an, für Kranke zu beten!


Oder falls dir gesagt wird, du wirst die Gabe erhalten, Sprachengebete auszulegen, erwarte nicht, dass das Wunder über Nacht geschieht. Trainiere deine Gabe, und bleib am Ball.


4.  Der falsche Zeitpunkt - Timing ist alles



Aber vergesst nicht: Manchmal ist einfach der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen. Im heutigen Zeitalter erwarten wir, dass alles sofort passiert. Aber auch biblische Prophetien haben manches Mal Jahrhunderte oder gar Jahrtausende gebraucht, um in Erfüllung zu gehen. Geduld ist also eine Tugend im Umgang mit prophetischen Worten. Aber warte nicht einfach tatenlos die Erfüllung einer Prophetie ab – denn was dann passiert hast du ja beim 3. Punkt «Fehlende Umsetzung» bereits gelernt.

 

 

5.  Der falsche Kanal

 


Nicht jeder Eindruck oder Gedanke ist eine Prophetie. Wenn du echte Prophetien empfangen willst, musst du dein inneres Ohr auf den richtigen Kanal einstellen. Inzwischen kennst du das Konzept von Körper, Seele und Geist.


Prophetien von Gott wirst du nur auf dem geistlichen Kanal empfangen – blende also andere Kanäle wie Verstand und Gefühle aus – und konzentriere dich auf das Reden des Heiligen Geistes, um Prophetien von eigenen Gedanken und Gefühlen zu unterscheiden.


Wir funktionieren nicht «digital» - oft vermischen sich die Kanäle wie beim Senderwechsel eines alten Radios. Es braucht Zeit, Geduld und Übung – bis du eigene Gedanken von dem Reden des Heiligen Geistes unterscheiden kannst.


6.  Eigene Wünsche


Gott entscheidet, welche Prophetien er für uns bereithält – nicht umgekehrt. Eigene Wünsche können so stark sein, dass sie uns wie Prophetien erscheinen. Inzwischen kennst du bereits einige Werkzeuge – die dir beim Unterscheiden helfen können. Bei Prophetien geht es nicht darum, dass dein Wille – sondern der Wille Gottes geschieht. Je mehr Zeit du mit Gott verbringst – desto besser wirst du seinen Willen kennenlernen – und so deine eigenen Wünsche von den Wünschen des Vaters unterscheiden können.

 

7.  Medialität


Unter Medialität verstehen wir das Empfangen von Botschaften, jedoch nicht vom Heiligen Geist, sondern von dämonischen Quellen. Oft erkennen wir Medialität auch daran, dass jemand etwas Schlechtes voraussieht – dass man nicht ändern kann. Gott ist der Gott der Liebe – nicht der Angst. Wenn eine Prophetie bei einer Person starke Ängste oder sogar Verletzungen auslöst – müssen wir die Quelle hinterfragen.

 

8.  Busse und Gebet können Prophetien ändern


Buße und Gebet können den Lauf einer Prophetie ändern, wie es die Geschichte von Ninive zeigt. Jona wurde von Gott beauftragt der Stadt Ninive das Gericht Gottes anzukünden. Ninive sollte in vierzig Tagen untergehen. Doch es kam anders – die ganze Stadt tat Busse, samt dem König. Gott liess sich durch diese Umkehr von seinem Zorn abbringen und hat Ninive verschont.


Ein prophetisches Unheilswort kann also abgewendet werden, wenn man aufrichtig zu Gott umkehrt und sein eigenes Fehlverhalten als Sünde bekennt.

 

9.  Unvollständiger Download



Stellt euch vor, ihr ladet eine App nur zu 80% herunter. Die App wird nicht oder nur fehlerhaft funktionieren. Ähnlich verhält es sich mit «halben» Prophetien. Ohne den ganzen Download fehlen wichtige Teile, die zum Verstehen der Prophetie und der richtigen Interpretation nötig sind.

In solchen Fällen ist es wichtig, beim Heiligen Geist nachzufragen – und alle relevanten Teile der Prophetie zu empfangen.

 

10.  Ignorieren der Inneren Ampel


 

Kennst du diese Stimme, die einem sagt, ob man im Einklang mit dem Heiligen Geist handelt? Wir fassen das unter dem Begriff «Innere Ampel» zusammen.


Die innere Ampel ist ein oft unterschätzter, prophetischer Kanal – der dir helfen kann, in der Praxis besser mit Prophetien umzugehen. Wenn du diese innere Ampel ignorierst – wirst du oft den Eindruck haben, dass Prophetien nicht in Erfüllung gehen.


Die letzten 9 Tipps aus diesem Beitrag helfen dir, diese innere Ampel zu schulen und klar zu erkennen, ob sie auf rot – oder grün steht. Wie im Alltag auch – sorgt diese Ampel für Sicherheit und kann dich vor überstürzten oder unüberlegten Handlungen, die nicht mit Gottes Plan übereinstimmen, bewahren.

 

Teile deine Erfahrungen mit uns

Ich hoffe, dieser Beitrag bringt etwas Licht ins Dunkel um das Thema Prophetien.

Wenn du eigene Erfahrungen oder Gedanken zu dem Thema hast – immer her damit!


Schreib einen Kommentar, wir sind gespannt auf deine Erfahrungen.

Vielen Dank fürs Lesen.




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