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Wie du besser mit Leid umgehen kannst - Tipps aus der Bibel

In unserem Leben begegnen wir unweigerlich Herausforderungen und Leid, das wir weder selbst verschuldet haben noch abwenden können. Doch wie können wir mit diesem Leid umgehen? Die Bibel bietet uns nicht nur Einblicke in das Leben von Menschen, die vor großen Herausforderungen standen, sondern liefert uns auch Antworten, wie wir mit unseren eigenen Sorgen und Nöten umgehen können.

 

Die Geschichte von Hiob - Angst als Lebensdieb

Hiob, eine zentrale Figur des Alten Testaments, erlebte unermessliches Leid, das er nicht selbst verursacht hatte. Hiobs Geschichte zeigt uns, wie Angst unser größter Feind sein kann. Sie raubt uns alles, was uns lieb ist. Doch Hiobs Fehler – seine Anfälligkeit für Angst – öffnet auch die Tür zu einer unglaublichen Erkenntnis: Wir können, selbst wenn wir in unseren Prüfungen keine Schuld bei uns finden, Wege finden, mit unserem Leid umzugehen.

Die Kraft und die Ausdauer dafür findest du im regelmäßigen Austausch mit Gott. Er spricht zu dir und hat dir mit dem Heiligen Geist einen großartigen Helfer zur Seite gestellt – der dir Trost spendet und in der größten Not bei dir ist.

Es ist absolut wichtig, dass wir in guten Zeiten unsere „Kornkammern” mit dieser Wahrheit füllen – damit wir in schwierigen Zeiten darauf zurückgreifen können

Angst kann die Wahrheit verdrehen oder stark verzerren – und dir einreden, dass du allein bist und Gott dich vielleicht sogar verlassen hat.

Es ist absolut wichtig, dass wir in guten Zeiten unsere „Kornkammern” mit dieser Wahrheit füllen – damit wir in schwierigen Zeiten darauf zurückgreifen können und uns daran erinnern, dass wir nie allein sind und Gott immer bei uns ist!


Ähnlich wie die Kornkammern, die das ägyptische Volk während der sieben mageren Jahre mit Nahrung versorgten und ihm so das Überleben sicherten.  

 

Jabes: Ein Beispiel für das Gebet als Kraftquelle



Eine weniger bekannte, aber inspirierende Figur aus dem Alten Testament, ist Jabes. Trotz seinem schwierigen Start ins Leben – sein Name bedeutet „Schmerzenskind“ - lehrte uns Jabes durch sein Gebet, wie wir uns an Gott wenden können, um innerlich so gestärkt zu werden, dass uns kein Leid überwältigen kann.


Sein Gebet in 1. Chronik 4:9-10 ist ein kraftvolles Beispiel dafür, wie wir um göttlichen Segen, Grenzerweiterungen und Schutz vor Übel bitten können.

Das Gebet von Jabes in der Bibel:


9 Jabez war angesehener als seine Brüder. Seine Mutter hatte ihm den Namen Jabez (»Er bereitet Schmerzen«) gegeben, weil seine Geburt sehr schwer gewesen war. 10 Aber Jabez betete zum Gott Israels und rief: »Bitte segne mich doch und erweitere mein Gebiet! Steh mir bei mit deiner Kraft und bewahre mich vor Unglück! Kein Leid möge mich treffen!« Und Gott erhörte sein Gebet. 1.Chronik 4,9-10

 

Lerne von den Leben biblischer Vorbilder

Alle bekannten Charaktere des Alten und Neuen Testaments, von Noah über Mose und David bis hin zu Paulus und Petrus, begegneten Leid, für das sie keine Schuld trugen. Ihre Geschichten lehren uns, dass Leid ein unvermeidlicher Teil des Lebens ist, aber auch, dass es Wege gibt, damit umzugehen, die uns nicht zerbrechen lassen. Und vor allem lehren sie uns – dass ein Leben mit Gott keine Garantie für ein sorgenfreies Dasein ist.

Viele – teilweise auch christliche – Bewegungen versprechen dir ein Leben ohne Leid – und voller Erfolg. Diese Versprechen halten der Wahrheit von Gottes Wort nicht lange stand. Es gibt kaum ein Buch der Bibel – wo Personen nicht mit Leid, Sorgen oder Nöten umgehen müssen.


Wir können es auch so umschreiben; Gott verschont dich nicht vor schwierigen Situationen – aber er schenkt dir den Mut und die Weisheit, sie zu überwinden.



Kennst du das erfüllende Gefühl – wenn du eine schwierige Aufgabe erfolgreich gemeistert hast? Vielleicht hast du auf einer anspruchsvollen Route einen Gipfel bestiegen – und stehst zwar erschöpft aber voller Freude und Dankbarkeit beim Gipfelkreuz. Du wirst nicht dasselbe Gefühl haben – wenn du direkt mit der Bergbahn zum Gipfelkreuz gefahren bist.


 

Paulus und Silas: Lobpreis als Antwort auf Leid

 

Die Geschichte von Paulus und Silas, die im Gefängnis Loblieder sangen, zeigt auf eindrucksvolle Weise auf, wie ein starkes Gottvertrauen selbst in den dunkelsten Momenten Licht bringen kann. Ihr unerschütterlicher Glaube und ihre Fähigkeit, inmitten von Leid Gott zu preisen, sind ein Beweis dafür, dass wir über unsere Umstände triumphieren können.


Auch hier gilt: Wir müssen in guten Zeiten lernen, Gott zu preisen! Denn nur so können wir sicher sein, dass wir nicht in Not ahnungslos dastehen und vergessen haben, was Lobpreis bedeutet. Es ist wie beim Schwimmen: Es ist keine gute Idee, auf offenem Meer – umgeben von 3 Meter hohen Wellen – Schwimmen zu lernen.




Lerne Lobpreislieder oder Bibelverse auswendig! Denn nur so kannst du sie in Zeiten der Not abrufen. Auch wenn das sich vielleicht etwas „schematisch” anhört – du wirst entdecken, dass darin eine unglaubliche Kraft steckt!

 

Praktische Tipps zum Umgang mit Leid

 

1. Gebet als Grundhaltung: Lerne von Jabes und mache das Gebet zu deiner ersten Reaktion auf Leid. Bitte um Gottes Segen, Führung und Schutz.

2. Aktiver Glaube: Entwickle einen Glauben, der aktiv erwartet dass Gott eingreift, anstatt passiv zu hoffen, dass sich die Dinge irgendwie zum Guten wenden.

3. Suche nach göttlicher Grenzerweiterung: Bitte wie Jabes um eine Erweiterung deiner Möglichkeiten und darum, dass Gott durch dich wirkt.

4. Lobpreis als Waffe: Nimm dir Paulus und Silas zum Vorbild und entscheide dich für Lobpreis und Dankbarkeit, selbst wenn die Umstände alles andere als ideal sind.

5. Innere Stärke durch den Heiligen Geist: Bete darum, dass die Kraft des Heiligen Geistes in dir stärker ist als jedes Übel, das dir begegnen kann!

 

Schlussfolgerung

 

Unabwendbares Leid mag ein Teil unseres Lebens sein, aber es hat nicht die Macht, uns zu definieren oder zu zerstören. Durch Gebet, aktiven Glauben und eine Haltung des Lobpreises können wir eine innere Stärke und ein Gott-Vertrauen entwickeln, das uns durch die dunkelsten Zeiten trägt.


Im Gegensatz zu den unzähligen Selbsthilfe-Bewegungen dieser Zeit – kommt diese Kraft allerdings von einer Quelle, die nie versiegt.


Wir wünschen dir also nicht in erster Linie sorgenfreies Leben – sondern die Fähigkeit, mit Gottes Hilfe die Sorgen deines Lebens zu meistern!


Vielen Dank fürs Lesen!




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